Universität Wien
Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

110146 PS Medienwissenschaftliches Proseminar Spanisch (2014S)

Visionar a las invisibles: lesbianas y queerness femenina en medios hispanohablantes (cine, literatura, televisión, webseries)

6.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 11 - Romanistik
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Voraussetzungen lt. Studienplan:
BA (alt): keine; BA (ab WS 2011): Absolvierung der StEOP
Lehramt (alt): Absolvierung von 351- S dringend empfohlen; Lehramt (ab WS 2011): Absolvierung der StEOP, Absolvierung von 351- S dringend empfohlen

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 40 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch, Spanisch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

  • Montag 10.03. 19:00 - 20:30 Seminarraum ROM 2 (3B-EG-21) UniCampus Hof 8
  • Montag 17.03. 19:00 - 20:30 Seminarraum ROM 2 (3B-EG-21) UniCampus Hof 8
  • Montag 24.03. 19:00 - 20:30 Seminarraum ROM 2 (3B-EG-21) UniCampus Hof 8
  • Montag 31.03. 19:00 - 20:30 Seminarraum ROM 2 (3B-EG-21) UniCampus Hof 8
  • Montag 07.04. 19:00 - 20:30 Seminarraum ROM 2 (3B-EG-21) UniCampus Hof 8
  • Montag 28.04. 19:00 - 20:30 Seminarraum ROM 2 (3B-EG-21) UniCampus Hof 8
  • Montag 05.05. 19:00 - 20:30 Seminarraum ROM 2 (3B-EG-21) UniCampus Hof 8
  • Montag 12.05. 19:00 - 20:30 Seminarraum ROM 2 (3B-EG-21) UniCampus Hof 8
  • Montag 19.05. 19:00 - 20:30 Seminarraum ROM 2 (3B-EG-21) UniCampus Hof 8
  • Montag 26.05. 19:00 - 20:30 Seminarraum ROM 2 (3B-EG-21) UniCampus Hof 8
  • Montag 02.06. 19:00 - 20:30 Seminarraum ROM 2 (3B-EG-21) UniCampus Hof 8
  • Montag 16.06. 19:00 - 20:30 Seminarraum ROM 2 (3B-EG-21) UniCampus Hof 8
  • Montag 23.06. 19:00 - 20:30 Seminarraum ROM 2 (3B-EG-21) UniCampus Hof 8
  • Montag 30.06. 19:00 - 20:30 Seminarraum ROM 2 (3B-EG-21) UniCampus Hof 8

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die Unsichtbaren sehen: Lesbische und queere Frauen in spanischsprachigen Medien (Film, Literatur, Fernsehen, Webserien).

Die soziale Wahrnehmung lesbischer und queerer Frauen ist durch einen Defizit an Sichtbarkeit gekennzeichnet, das nicht nur auf einem Ungleichgewicht der Geschlechter beruht, sondern auf einem kulturellen Imaginarium, dessen Beobachtungen des "Anderen" zur Zerstreuung ideologischer, heterozentrischer Visionen und (Fremd)Bilder der mediatischen Konsumware "gay identity" beiträgt.

Ausgehend von der Analyse verschiedener spanischsprachiger Medien (Filme, Literatur, Fernsehserien, Webserien und Graphic Novels) soll dieser Kurs Reflexionen über die soziale Wahrnehmung und mediatische Konstruktion lesbischer und queerer Frauen als gesellschaftliche Randgruppen auf der Basis dissidenter oder "abartiger" Formen der Partnerschaft, der Sexualität und des Genderausdrucks anregen. Dabei sollen nicht nur Grundfragen queerer Identitäten und deren Stereotypen aufgegriffen werden, sondern eine Auseinandersetzung mit verschiedenen Strategien der Darstellung, (Un)sichtbarmachung, (Neu)bewertung, Assimilation und Subversion erfolgen; –immer in engem Zusammenhang mit spezifischen Formen der Medialität und unter Betrachtung diverser Überschneidungsfaktoren wie Geschlecht, Ethnie und Klasse.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel


- Lektüre von Texten (Spanisch/Englisch/Deutsch) und Bereitschaft, spanischsprachige audiovisuelle Produkte (OmU) außerhalb des Unterrichts anzusehen.
- Regelmäßige Anwesenheit und aktive Teilnahme.
- Gruppenreferat und Diskusion.
- Kurze individuelle Präsentation der eigenen schriftlichen Arbeit bzw. des Arbeitsvorhabens (Themenauswahl, Fragestellung, Vorgehensweise, Quellen, usw).
- Individuelle, schriftliche Proseminararbeit.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Schärfung der medienkritischen Wahrnehmung, insbesondere der Bedeutung von Medien für die Konstruktion von sozialen Gruppen und Identitäten; Grundbegriffe und Strategien der Medienanalyse; Schärfung medienkritischer Perspektiven und Fähigkeit zur analytischen Auseinandersetzung mit der medialen Darstellung von Geschlechterrollen und Sexualitäten; Aneignung gender- bzw. queertheoretischer Begriffe und Ansätze, sowie deren Anwendung beim Reflektieren über die mediale Konstruktion von Gender in Massenmedien bzw. in der populären Kultur. Anfertigung eigener akademischer, medienkritischer Texte (Präsentationen, Arbeitsvorhaben, Abschlussarbeit) mit Schwerpunkt Gender- und Queer-Fragen.

Prüfungsstoff

Lektüre und Synthetisierung theoretischer Grundlagentexte; Aneignung und Anwendung von Methoden und Strategien der Medienanalyse, insbesondere im medien- bzw. kulturwissenschaftlichen Bereich der Gender- und Queer-Studies; Übungen und Impuls-Referate der Studierenden; Analyse und Diskussion ausgewählter Texte und Sequenzen im Plenum.

Literatur

Wird in der ersten Einheit bekanntgegeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Bachelor: GM/EM 52 C; Lehramt: 352-S

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:32