Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.
170132 PS Proseminar "Theatertheorie" (2023W)
Betrachtungen über den Zustand des Theaters
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
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Ab dem Sommersemester 2020 werden im Aufbaumodul "Theorie" neben regulären Proseminaren auch Proseminare mit Schreibwerkstatt angeboten. In Proseminaren mit Schreibwerkstatt werden neben der Vermittlung fachwissenschaftlicher Lehrinhalte gezielt wissenschaftliche Arbeitsweisen vermittelt, geübt und angewendet.Die entsprechenden Proseminare werden mit dem Zusatz "mit Schreibwerkstatt" versehen. (z.B. Übung "Medientheorie" mit Schreibwerkstatt)Weitere Informationen entnehmen Sie dem Handout Wissenschaftliches Arbeiten: https://spl-tfm.univie.ac.at/fileadmin/user_upload/p_spl_theaterwissenschaft/Informationsmaterial/Handout_Wissenschaftliches_Arbeiten_NEU.pdf
An/Abmeldung
Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").
- Anmeldung von Mo 18.09.2023 09:00 bis So 24.09.2023 23:55
- Anmeldung von Di 26.09.2023 17:00 bis Mi 27.09.2023 23:59
- Abmeldung bis Di 31.10.2023 23:59
Details
max. 35 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lehrende
Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert
- Dienstag 10.10. 16:45 - 18:15 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde
- Dienstag 17.10. 16:45 - 18:15 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde
- Dienstag 24.10. 16:45 - 18:15 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde
- Dienstag 31.10. 16:45 - 18:15 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde
- Dienstag 07.11. 16:45 - 18:15 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde
- Dienstag 14.11. 16:45 - 18:15 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde
- Dienstag 21.11. 16:45 - 18:15 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde
- Dienstag 28.11. 16:45 - 18:15 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde
- Dienstag 05.12. 16:45 - 18:15 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde
- Dienstag 12.12. 16:45 - 18:15 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde
- Dienstag 09.01. 16:45 - 18:15 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde
- Dienstag 16.01. 16:45 - 18:15 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde
- Dienstag 23.01. 16:45 - 18:15 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde
- Dienstag 30.01. 16:45 - 18:15 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde
Information
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
KI-Anwendungen (ChatGPT, Text-to-image etc.) können gern als Brainstorming-Tool verwendet werden. Verpflichtend ist ihre dezidierte Kennzeichnung; beurteilt wird der reflektierte Umgang damit, nicht der von der KI hervorgebrachte Inhalt.
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
Der Inhalt der Lehrveranstaltung erfordert die kontinuierliche Beobachtung des Feuilletons sowie des Theaterportals nachtkritik.de. Bitte planen Sie daher drei Mal pro Woche je mindestens 20min zur selbständigen Sichtung aktueller Beiträge (Kritiken, Portraits, Debatten …) ein. Das Recherchierte bildet einen wesentlichen Teil der Gruppendiskussionen (siehe unten) sowie der gemeinsamen Diskussion im Plenum!
Die Lehrveranstaltung erfolgt in Anbindung an die Sichtungsreihe »Theatre on Screen«. Da diese zur Seminarzeit im Media Lab (Rotunde) stattfindet, werden wir mindestens eines der Screenings gemeinsam besuchen und besprechen. Zudem ist der Besuch von zwei Aufführungen geplant und verpflichtend.
Die Lehrveranstaltung erfolgt in Anbindung an die Sichtungsreihe »Theatre on Screen«. Da diese zur Seminarzeit im Media Lab (Rotunde) stattfindet, werden wir mindestens eines der Screenings gemeinsam besuchen und besprechen. Zudem ist der Besuch von zwei Aufführungen geplant und verpflichtend.
Prüfungsstoff
Regelmäßige Anwesenheit wird vorausgesetzt (»prüfungsimmanente Lehrveranstaltung«); ein dreimaliges Fehlen ist möglich. Studierende, die in der ersten Einheit nicht anwesend sind, werden laut Studienordnung von der LV abgemeldet.
Zum positiven Abschluss der Lehrveranstaltung ist die Erbringung aller Teilleistungen erforderlich:
* kontinuierliche Zusammenarbeit innerhalb der Diskussionsgruppen inkl. Präsentation: 30 %
* regelmäßige mündliche und schriftliche Vorbereitungen (Lektüren, Recherchen, Verfassen von Kurztexten): 20 %
* schriftliche Abschlussarbeit im Umfang von 12–15 Seiten: 50% (oder alternativ BA-Arbeit laut Vorgaben der SPL)
* "Bonusprozentpunkte" für aktive Partizipation
Die Unterrichtssprache ist Deutsch, alle Teilleistungen können auf Deutsch oder Englisch erbracht werden. Forschungsgegenstände/Lektüren in englischer Sprache sind möglich.
Termine:
Einreichung eines vorläufigen Arbeitstitels inkl. Kurzexposé auf Moodle: Do, 7. Dezember 2023.
Regulärerer Abgabetermin für sämtliche Abschlussarbeiten: Mo, 26.02.2023. Sollte die Beurteilung früher benötigt werden, sind individuelle Absprachen möglich.
Zum positiven Abschluss der Lehrveranstaltung ist die Erbringung aller Teilleistungen erforderlich:
* kontinuierliche Zusammenarbeit innerhalb der Diskussionsgruppen inkl. Präsentation: 30 %
* regelmäßige mündliche und schriftliche Vorbereitungen (Lektüren, Recherchen, Verfassen von Kurztexten): 20 %
* schriftliche Abschlussarbeit im Umfang von 12–15 Seiten: 50% (oder alternativ BA-Arbeit laut Vorgaben der SPL)
* "Bonusprozentpunkte" für aktive Partizipation
Die Unterrichtssprache ist Deutsch, alle Teilleistungen können auf Deutsch oder Englisch erbracht werden. Forschungsgegenstände/Lektüren in englischer Sprache sind möglich.
Termine:
Einreichung eines vorläufigen Arbeitstitels inkl. Kurzexposé auf Moodle: Do, 7. Dezember 2023.
Regulärerer Abgabetermin für sämtliche Abschlussarbeiten: Mo, 26.02.2023. Sollte die Beurteilung früher benötigt werden, sind individuelle Absprachen möglich.
Literatur
wird fortlaufend auf Moodle bereitgestellt
Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis
Letzte Änderung: Mo 09.10.2023 17:47
Was wurde indes aus dem sogenannten »Postpandemischen Theater«, dessen »post« als »Schon-da« zu lesen ist? Ein Gros der lockdownbedingt generierten virtuellen Formate und Experimentalanordnungen scheint inzwischen in reale Architekturen zurückgekehrt zu sein. Gleichwohl hört die Auseinandersetzung mit technologiegestützten Erzählformen nicht auf; komplexer geworden ist vielmehr die Diskussion um Autor·innenschaft und die Rolle von Kunstschaffenden angesichts der rasanten Weiterentwicklung Künstlicher Intelligenz.
Was also braucht ›das‹ Theater, um »gegenwartsfähig« zu sein, wie es der Volkstheaterdirektor Kay Voges auf den Begriff bringt? Die Lehrveranstaltung untersucht aktuelle Debatten um das Gegenwartstheater und setzt diese in Bezug zu den auf realen, hybriden und virtuellen Bühnen verhandelten Inhalten, Ästhetiken und Erzählformen.