Universität Wien
Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

220016 VO+UE GRUST - Gruppendynamische Strategien (2014W)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Zusammenfassung

1 Krovat , Moodle
2 Csar
3 Weish , Moodle

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").
An/Abmeldeinformationen sind bei der jeweiligen Gruppe verfügbar.

Gruppen

Gruppe 1

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lernplattform: Moodle

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Vollständige und durchgehende Anwesenheit bei den Präsenzterminen ist Voraussetzung für eine positive Benotung, da der Fokus dieser LV auf dem praktischen Erfahren gruppendynamischer Aspekte in der Kombination mit der Verortung theoretischer Modelle liegt.

  • Samstag 25.10. 10:00 - 16:00 Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
  • Samstag 29.11. 10:00 - 16:00 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG
  • Samstag 13.12. 10:00 - 16:00 Seminarraum 12, Währinger Straße 29 2.OG
    Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG
  • Samstag 17.01. 10:00 - 16:00 Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

"Gruppendynamische Strategien": Der Name ist Programm - die LV ist auf das Arbeiten in, mit und an Gruppen ausgerichtet. Gleichzeitig wird das prozessorientierte Vorgehen im Laufe des Semesters reflektiert und mit der Literatur verknüpft werden.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Anforderungen:
Durchgehende Anwesenheit, aktive und reflexive Mitarbeit, schriftliche Reflexionen, Gruppenaufträge, Erstellen eines Artikels zu einem Spezialthema in der Kleingruppe, Arbeiten mit Texten, Einhalten von Deadlines

Aufwand:
Die Lehrveranstaltung ist eine Vorlesung + Übung im Wert von 5 ECTS.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Ziel der LV ist es die Kompetenzen zur Analyse von Gruppen - ihren Phasen, Dynamiken und Prozessen - zu schulen.
Analysekompetenz wird sowohl durch praktische Übungen aus dem gruppendynamischen Setting als auch durch Auseinandersetzung mit Auszügen aus gruppentheoretischer Literatur erworben.
Durch die Auseinandersetzung mit Strukturen, Rollen, Funktionen und Mechanismen in Gruppen wird die Fähigkeit geschult, Prozesse zu erkennen, zu analysieren und zu steuern.

Prüfungsstoff

praktische Übungen in verschiedenen Gruppensettings, Reflexions- und Analyseübungen, Diskussionsrunden, Feedbackschleifen, Vortrag, Literaturbearbeitung und -studium

Literatur

Ein Literaturliste wird auf moodle zur Verfügung gestellt.

Gruppe 2

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

  • Freitag 17.10. 18:15 - 19:45 Seminarraum 2, Währinger Straße 29 1.UG
  • Freitag 07.11. 09:00 - 18:00 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG
  • Samstag 08.11. 09:00 - 18:00 Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
  • Sonntag 09.11. 09:00 - 18:00 Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Wir alle sind Teil von verschiedenen sozialen Gruppierungen. Ob an der Universität, am Arbeitsplatz oder im Freundeskreis, als soziales Wesen schließen wir uns mit anderen Menschen zu sammeln und entwickeln Strukturen und Funktionsweisen die es ermöglichen miteinander zu agieren. Gruppenbildung geschieht aber nicht zufällig. Bestimmte Mechanismen und Logiken (Rollen, Entwicklungsphasen, Kommunikation und Konfliktbewältigung) lassen sich in jeder Gruppe erkennen und werden im Rahmen gruppendynamischer Diskussion thematisiert.
Die Lehrveranstaltung ist prozessorientiert und sehr praktisch angelegt. Für die reflexive Analyse von Gruppenprozessen ist das Ineinandergreifen von Inhalten, Struktur und eigenem Erleben ein wesentlicher Bestandteil. Innerhalb der Blockveranstaltung bilden die Studierenden wechselweise Kleingruppen und arbeiten sowohl aktiv als auch passiv (Beobachtung) an verschiedenen Arbeitsaufgaben. Durch wiederholt angeleitete Feedbackschleifen wird in Folge eine Metareflexion der eigenen Gruppendynamik ermöglicht.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

!Durchgehende Anwesenheit! bei allen Terminen (auch Vorbesprechung), aktive und reflexive Mitarbeit, Einzelreflexion (+ Verknüpfung zur Theorie) zum Seminar und dem eigenen Erleben.

Von den TeilnehmerInnen wird Interesse am Thema vorausgesetzt und die Bereitschaft, sich aktiv an den Blockterminen am Gruppenprozess zu beteiligen. Ein reines Absitzen der Zeit genügt nicht, um das Seminar positiv abzuschließen.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Neben der Möglichkeit sein eigenes Verhalten in Gruppen zu reflektieren, verfolgt die Lehrveranstaltung das Ziel Kompetenzen zur Analyse von Gruppen - ihren Dynamiken und Prozessen - zu schulen. Analysekompetenz wird dabei sowohl durch das eigene Erleben innerhalb gruppendynamischer Übungen als auch in der Beschäftigung mit Auszügen aus der Theorie erworben.
In der gemeinsamen Diskussion zu Rollen, Funktionen und Mechanismen in Gruppen wird die Fähigkeit gefestigt, Prozesse zu erkennen, zu analysieren und zu steuern.

Prüfungsstoff

Wechsel zwischen praktischen Übungen in Klein- und Großgruppen, Reflexions-, Diskussions- und Feedbackrunden, sowie ausgewählten theoretischen Inputs zum Thema.

Literatur

Wird am Ende der LV bekannt gegeben.

Gruppe 3

Gruppendynamische Strategien, Theorien und Praxis gruppendynamischer Prozesse

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lernplattform: Moodle

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

  • Samstag 11.10. 10:00 - 16:00 Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
  • Sonntag 12.10. 10:00 - 16:00 Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
  • Samstag 13.12. 10:00 - 16:00 Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
  • Sonntag 14.12. 10:00 - 16:00 Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
  • Samstag 24.01. 10:00 - 12:00 Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

In einem prozessorientierten Setting (TZI-Modell nach R. Cohn) werden folgende Fragen bearbeitet und mittels gruppendynamischer Methoden als Praxisprobleme simuliert: Was ist eine Gruppe, welche Gruppentheorien kommen hierbei zur Anwendung? Welche Rollen in Gruppen werden ausgefüllt? Welche Konfliktarten gibt es? Welche Gruppendynamischen Phasen folgen welchen Logiken und Grundproblemen in Gruppen? Diesen und anderen Fragen werden wir in einer prozessorientierten Form nachgehen.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Anwesenheit an allen 4 Blöcken durchgehend ohne Unterbrechungen oder Delegierung - denn Voraussetzung von Gruppendynamik ist die körperliche und kognitive wie emotionale Präsenz und Aktivität. Verfassen eines Seminardesigns (max. 5 Seiten), Mitarbeit in einer der vier AGs sowie im Seminarblock selbst, Bereitschaft zur Selbstreflexion und zur Rollenerweiterung;

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Ziel der LV ist es die Kompetenzen zur Analyse von Gruppen - ihren Phasen, Dynamiken und Prozessen - zu erfahren/zu erleben, nicht nur zu wissen!
Analysekompetenz wird sowohl durch praktische Übungen aus dem gruppendynamischen Setting als auch durch Auseinandersetzung mit gruppentheoretischer Literatur erworben, deren ein Selbst- und Kleingruppenstudium gewidmet ist (Aufteilung in Arbeitsgruppen am zweiten Se-Block)
Durch die Auseinandersetzung mit Strukturen, Rollen, Funktionen und Mechanismen in Gruppen wird die Fähigkeit vertieft, Prozesse zu erkennen, zu analysieren und mit zu steuern. Erweiterung des Gruppenwissens, der Selbstreflexion und der individuellen Rollenerweiterung ist dabei zentral.

Prüfungsstoff

Dynamische Spiele mit Prozesscharakter, Gruppendiskussionen (Klein- und Plenargruppe); Bildung von 4 selbständig arbeitenden studentischen Peergroups mit konkreter Arbeitsaufgabe, Lesen von Schlüsseltexten, Auffinden von Kernthesen, Kritik zu Forschungsannahmen formulieren etc.

Literatur

Wird in Form von Handouts und auf der Lernplattform moodle zu Beginn zur Verfügung;

Basisliteratur
Berne, E. (1998): Spiele der Erwachsenen. Psychologie der menschlichen Beziehungen, Rowohlt, Reinbek bei Hamburg.
Boal, A. (1989): Theater der Unterdrückten. Übungen und Spiele für Schauspieler und Nicht-Schauspieler, Edition Suhrkamp, Frankfurt am Main.
Brocher, T. (1992): Anpassung und Aggressionen in Gruppen, in: Mitscherlich, A. (Hg.): Aggression und Anpassung, Piper Verlag, München, S 152-206.
Hofstätter, P. (1993): Gruppendynamik. Kritik der Massenpsychologie, Rowohlts Enzyklopädie, Reinbek bei Hamburg.
Kirsten, R./Müller-Schwarz, J. (1993): Gruppentraining. Ein Übungsbuch. Rowohlt Verlag, Hamburg.
König, O. (2002). Macht in Gruppen. Gruppendynamische Prozesse und Interventionen, Verlag Pfeiffer bei Klett-Cotta, Stuttgart.
Langmaack, B./Braune-Krickau, M. (1989): Wie die Gruppe laufen lernt. Anregungen zum Planen und Leiten von Gruppen. Psychologie Verlags Union, München.
Lehner, L./Sanz, A./Trotz, R. (Hg.) (2009): Prozesse verstehen und gestalten. Zur Praxis von Gruppendynamik und Gruppenpsychotherapie, Verlag Krammer, Wien.
Luft, J. (1993): Einführung in die Gruppendynamik, Fischer Verlag, Frankfurt am Main.
Majce-Egger, M. (Hg.) (1999): Gruppentherapie und Gruppendynamik - Dynamische Gruppenpsychotherapie. Theoretische Grundlagen, Entwicklungen und Methoden, Facultas Universitätsverlag, Wien.
Majce-Egger, M./Trotz, R. (Hg.) (2000): Die Macht begehren. Politische Haltungen in der Gruppendynamik, Studien Verlag, Innsbruck, Wien.
Riemann, Fritz (1995): Grundformen der Angst. Eine tiefenpsychologische Studie, Ernst Reinhardt Verlag, München/Basel.
Schulz von Thun, F. (1993): Miteinander Reden, Bd. 1 (Störungen und Klärungen), Bd. 2 (Stile, Werte und Persönlichkeitsentwicklung), Rowohlt Verlag, Hamburg.
Watzlawick, P./Beavin, J. H./Jackson D. (1990): Menschliche Kommunikation. Formen, Störungen, Paradoxien. Achte unveränderte Auflage, Verlag Hans Huber, Bern/Stuttgart/Toronto
Wirnschimmel, K. (1999): Raoul Schindlers Rangdynamik: ein sozialpsychologisches Erklärungsmodell menschlichen Gruppenverhaltens, in: Fliedl, R. et al (Hg.): Visionen und Wege, Symposion zum 75. Geburtstag von Raoul Schindler, Studien Verlag, Innsbruck, Wien, S 102-107
Weish, U. (2003): Konkurrenz in Kommunikationsberufen. Kooperationsstrukturen und Wettbewerbsmuster im österreichischen Journalismus, Deutscher Universitätsverlag, Wiesbaden, insb. Kapitel 4.3.Journalismus als Teamwork: Modelle der Gruppen- und Organisationsdynamik im Kontext von Arbeitsteams S 32-38.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:38