Universität Wien
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100208 PS Proseminar: Medieval and Early German Literature (2018W)

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 10 - Deutsche Philologie
Continuous assessment of course work

Registration/Deregistration

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Details

max. 35 participants
Language: German

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

  • Thursday 04.10. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5
  • Thursday 11.10. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5
  • Thursday 18.10. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5
  • Thursday 25.10. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5
  • Thursday 08.11. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5
  • Thursday 15.11. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5
  • Thursday 22.11. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5
  • Thursday 29.11. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5
  • Thursday 06.12. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5
  • Thursday 13.12. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5
  • Thursday 10.01. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5
  • Thursday 17.01. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5
  • Thursday 24.01. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5
  • Thursday 31.01. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5

Information

Aims, contents and method of the course

In der Lehrveranstaltung, die auch allgemein in die historische Sprachwissenschaft des Germanischen einführen soll, werden wir ausgewählte Texte der gotischen Bibel und vielleicht auch einige Stellen der Skeireins (got. Erläuterungen zum Johannesevangelium) lesen. Neben germ. Eigennamen und kurzen Runeninschriften bildet die got. Bibelübersetzung des Bischofs Wulfila (311-383) das älteste Sprachzeugnis eines germanischen Dialektes. Da wir ja die Bibel auch in anderen Übersetzungen lesen können, betreiben wir das Gotische nur um seiner selbst willen, also nur um eine spätantike germanische Sprache mit sehr archaischen Elementen kennenzulernen. Wir werden Laut- und Formenlehre des Gotischen durchgehen und dabei immer auf die etymologischen Querverbindungen in den anderen Sprachen (deutsch, skandinavisch, englisch …) Bezug nehmen. Natürlich interessiert uns auch das kulturelle Ambiente, dem unsere Zeugnisse des Gotischen entstammen. Auf der Krim hat das Gotische bis in das 17. Jh. in eigenwilliger Weiterentwicklung überlebt. Dieses Krimgotische wird uns gleichfalls beschäftigen

Assessment and permitted materials

Aktive Mitarbeit
Schriftliche Übersetzung und Kommentierung von Bibelstellen. Erstellung eines oder mehrer Referate, vielleicht (gemäß Teilnehmerzahl) auch ein oder zwei kurze Klausurarbeiten.
Proseminararbeit (15 Seiten Haupttext)
Hilfsmittel bieten die Fachliteratur und auch einschlägige Internet-Dateien.

Minimum requirements and assessment criteria

Lesen und Verständnis des gotischen Textes und die Fähigkeit zur Herstellung etymologischer Bezüge.

Examination topics

Die in der Lehrveranstaltung erarbeiteten gotischen Texte und deren kulturelles Umfeld.

Reading list

Bibliographie zum Gotischen:

Wilhelm Braune, Frank Heidermanns (Bearb.): Gotische Grammatik. (= Sammlung kurzer Grammatiken germanischer Dialekte. Hauptreihe A, Bd. 1). 20. Auflage. Tübingen 2004 Dieses Buch werde ich der Übung zu Grunde legen!

Ernst Kieckers: Handbuch der vergleichenden gotischen Grammatik. 2. Aufl., München 1960.

Wolfgang Krause: Handbuch des Gotischen, C.H. Beck Verlag, München 1994.

Wilhelm Streitberg: Gotisches Elementarbuch. Heidelberg 1900ff.

Elfriede Stutz: Gotische Literaturdenkmäler. Stuttgart 1966.

Siegmund Feist: Vergleichendes Wörterbuch der gotischen Sprache mit Einschluß des Krimgotischen, Leiden 1939 ff.

Gerhard Köbler: Gotisches Wörterbuch, 4. Aufl. 2014 = http://www.koeblergerhard.de/gotwbhin.html

Allgemein und umfassend zum etymologischen Denken:
Helmut Birkhan: Etymologie des Deutschen. Bern 1985

Zum Gotischen im Umkreis der germanischen Sprachen:
Hans Krahe, Wolfgang Meid: Germanische Sprachwissenschaft (Göschen 2232-2234), Berlin New York 1969ff.

James W. Marchand: Gotisch, in: Kurzer Grundriß der germanischen Philologie bis 1500, hg. Ludwig Erich Schmitt, Berlin 1970, 94-122

Ernst Prokosch: A Comparative Germanic Grammar, Philadelphia 1939

Interessant und diskussionswürdig: Wolfram Euler, Konrad Badenheuer: Sprache und Herkunft der Germanen Abriss des Protogermanischen vor der Ersten Lautverschiebung.London/Hamburg 2009

Association in the course directory

(I 1232, I 2900)
Teilnahmevoraussetzung im UF Deutsch Diplom:
StEOP (I 1114 + StEOP LehrerInnenbildung)
I 1111; I 1112; I 1117; I 1119
Zur Äquivalenzliste geht es hier: http://spl-germanistik.univie.ac.at/uploads/media/Aequivalenzliste_LA_UF_Deutsch.pdf

Last modified: We 15.12.2021 00:18